• Fenchel

    Gemüsefenchel ist auch als „Bologneser Fenchel“, „Finocchio“ oder „Süßer Fenchel“ bekannt. Ursprünglich stammt er aus Vorderasien und dem Mittelmeerraum. Bereits bei den Ägyptern, Griechen und Römern war der wilde Fenchel als Gewürz- und Arzneipflanze beliebt.

    Der heutige Fenchel ist eine Zuchtform aus einer wilden Art. Die Pflanze bildet oberirdisch eine Zwiebel, die auch als Knolle bezeichnet wird. Sie entsteht durch die Verdickung der Blattstiele. Die faustgroße, weiß-grüne Knolle mit grünen, gefiederten Blättern ist je nach Sorte rund oder lang gestreckt.

  • Tipps & Tricks

    Einkauf: Die fedrigen Blätter sollten frisch und leuchtend grün und die Schnittstellen nicht angetrocknet sein.

    Lagerung: Er hält sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage.

  • Ernährung & Gesundheit

    • Wenig Kalorien und viele Ballaststoffe.
    • Reich an Provitamin A, Vitamin E und C, Kalium und Magnesium.
    • Fördert die Durchblutung und Verdauung.
  • Vorbereitung

     Das zarte Kraut nicht wegwerfen, sondern fein gehackt über das fertige Gericht streuen.

     Die äußere Blattschuppe entfernen, den Wurzelansatz glatt schneiden und die Stängel etwa auf Daumenbreite kürzen.

     Die Knollen gründlich waschen, da sich leicht Erde zwischen den Blattschuppen einlagert.

     Je nach Rezept die Knollen in Scheiben oder Streifen schneiden, halbieren oder vierteln. 

  • Zubereitung

     Roh ist er saftig und hat einen erfrischenden, feinwürzigen Geschmack. Als Salat lässt sich Fenchel gut mit Blattsalaten, Tomaten, Paprika und Gurken sowie Obst kombinieren.

     Gekocht, gebraten, geschmort oder gebacken entwickelt er das typische, leicht süßliche, nach Anis duftende Fenchel-Aroma. Für Gemüse werden die ganzen Knollen etwa 20 Minuten gekocht. Zum Aus- oder Überbacken werden sie vorher etwa 10 Minuten blanchiert. Gut passt Fenchel zu Fisch, hellem Fleisch oder zu Geflügel.

     Zum Würzen eignen sich Knoblauch, Muskat, Pfeffer und geriebene Zitronenschale.