• Salate

    Frischer Salat ist nicht nur schmackhaft, sondern enthält auch viele wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und nicht zuletzt sättigende Ballaststoffe. Die äußeren dunkleren Blätter sind besonders gehaltvoll. Durch den rohen Verzehr und die kurze Lagerung bleiben Vitamine & Co gut erhalten.

    Überwiegend wird der Großteil der deutschen Salate im Freiland angebaut, nur auf wenigen hundert Hektar sprießen die Köpfe in Gewächshäusern. Bedeutende Anbaugebiete liegen in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, wobei sich der Anbau auf wenige Großbetriebe verteilt. Salate werden meist frühmorgens geerntet und schnellstmöglich ausgeliefert, sodass die Ware noch am selben Tag frisch in der Gemüsetheke liegt.

  • Lagerung

    Salat ist empfindlich und sollte deshalb rasch verzehrt werden. Eine Ausnahme stellt der Eissalat dar: Er hält sich bei guter Lagerung bis zu zwei Wochen. Bei den übrigen Köpfen ist Frische das oberste Gebot und am dichten Stand der Blätter, an saftigen Außenblättern und einem hellen Anschnitt des Strunks zu erkennen. Mit ein paar Tricks lässt sich die Lebensdauer der Salate verlängern. Bis zur Zubereitung sollte man sie in ein feuchtes Tuch oder Papier wickeln und kühl lagern.

  • Ernährung & Gesundheit

    • Reich an Vitaminen & Mineralstoffen.
    • Enthält sättigende Ballaststoffe.
  • Kochen

    Bei der Zusammenstellung der Salatzutaten inspiriert die saisonale Gemüsevielfalt. Verschiedene Blattsalate können miteinander und mit rohem Gemüse wie Kohlrabi, Möhren, Blumenkohl, Rettich, Radieschen oder Champignons kombiniert werden. Auch Mischungen von kurz gegarten Gemüsen wie zum Beispiel Kohl, Paprika oder Zucchini sind sehr schmackhaft. Bunte Variationen bedeuten auch mehr Vitamine und Mineralstoffe. Durch ein paar Streifen gebratenes Fleisch, Käsewürfel oder gekochte Eier verwandelt sich die knackige Beilage im Handumdrehen in eine vollwertige Hauptmahlzeit. Auch beim Kombinieren mit Fruchtigem und Herzhaftem sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

  • Dressing

    Ein abgestimmtes Dressing vollendet jeden Salat zu einer wahren Gaumenfreude. Die Möglichkeiten für Salatsaucen sind nahezu unbegrenzt: Blattsalate und frisches Gemüse harmonieren mit fast allen Aromen und laden zum Experimentieren ein. Allein aus der langen Reihe aromatischer Essigsorten ergeben sich abwechslungsreiche Mixturen, in Verbindung mit wertvollen Speiseölen entstehen geschmacklich variantenreiche Salatsaucen. Für den leichten Salatgenuss lässt sich der Ölanteil beispielsweise durch Fruchtsaft oder Joghurt deutlich reduzieren. Dabei sollte man nicht vollständig auf Öl verzichten, denn Fett unterstützt nicht nur die Geschmacksentfaltung, sondern auch die Aufnahme einiger Vitamine und anderer bioaktiver Substanzen in den Organismus.

Sortenlexikon

Mini Romana

Mini Romana

Mini Romana ist die perfekte Miniaturausgabe des normalen Romanasalats. Mini Romana wird als geputztes Herz vermarktet. Die Farbe der Herzblätter ist stets intensiv goldgelb und steht im angenehmen Kontrast zu den dunkelgrünen Außenblättern des Herzens. Das Herz ist immer locker gefüllt. Der Geschmack ist süß, mit einer ausgeprägten nussigen Note. Der gesundheitliche Wert ähnelt dem des Kopfsalats.

Anbau und Ernte

Für den Anbau stehen nur wenige geeignete Sorten zur Verfügung, die die typischen Eigenschaften des Salats besitzen. Die Pflanzen gedeihen perfekt auf etwas leichteren Böden. Begünstigt wird die Kulturführung durch gemäßigtes Klima, da Mini Romana empfindlich auf wechselnde äußere Bedingungen reagiert. 

Frischetipps

Durch den fest geschlossenen Kopf ist der Salat „natursauber“. Dank seiner festen Struktur fällt Mini Romana nicht so schnell zusammen und bleibt länger knackig. Im Gemüsefach des Kühlschranks wird er am besten aufbewahrt.

SalaRico®

SalaRico®

SalaRico® ist eine neue Salatkreation: Er schmeckt knackig wie Eisbergsalat und dabei aromatisch wie Römersalat. Ein Salat, der sich vielseitig kombinieren lässt und auch pur richtig gut schmeckt. Optisch ist SalaRico® ein echter Hingucker: Seine frische, hellgrüne Farbe macht’s! SalaRico® eignet sich damit hervorragend für den täglichen Salatgenuss und jedes Partybuffet – einfach sensationell lecker! SalaRico® ist der einzige Salat mit eigener Website. Erfahren Sie mehr auf www.salarico.de.

Anbau und Ernte

Kein Qualitätssalat ohne guten Boden: Verbunden mit dem maritimen Klima, eignen sich die Böden Norddeutschlands hervorragend zum Salatanbau. Ein etwa 15 Hektar großes Feld bei Ohlendorf in der Gemeinde Seevetal ist die »Geburtsstätte« von SalaRico®: Hier auf den guten Marsch- und Geestböden Niedersachsens konnte er sich  prachtvoll entwickeln. Heute wächst er für Sie ganzjährig im Freiland.

Frischetipps

Die relativ feste und trockene Rippenstruktur macht den Salat widerstandsfähig gegen Wettereinflüsse wie Frost und Regen. Diese positive Eigenschaft führt dazu, dass er nicht bräunt und auch aufgeschnitten seine frische hellgrüne Farbe behält.

SalaVerde®

SalaVerde®

SalaVerde® verbindet die Vorzüge des Romana- und Kopfsalats miteinander. An Kopfsalat erinnern die Herzblätter, an den Romanasalat die hoch angelegte Kopfform. Seine Blätter sind zart und gleichzeitig schön knackig. Im Kern ist er leuchtend gelb, die äußeren Blätter sind grün.

Salat ist gesund, das gilt auch für SalaVerde®. Bereits 100 Gramm SalaVerde® decken den gesamten Tagesbedarf an Vitamin A und etwa 10 Prozent des Tagesbedarfs von Vitamin C ab. So wird der von Kennern bereits zum neuen „Salatliebling“ erklärte SalaVerde® zum unverzichtbaren Bestandteil der gesunden und leichten Ernährung und könnte über kurz oder lang dem herkömmlichen Kopfsalat Konkurrenz machen. Wenn Sie ihn noch nicht kennen, sollten Sie ihn unbedingt probier

Anbau und Ernte

SalaVerde® ist ein neuer Salattyp, der erst seit zwei Jahren überhaupt für den Anbau im Freiland zur Verfügung steht. Seitdem wird er in Norddeutschland angebaut. Begünstigt durch die Nähe zur Nordsee und die offene Lage nach Westen sind die klimatischen Voraussetzungen für den praktischen Anbau von SalaVerde® hier optimal. SalaVerde® wird während des gesamten Jahres im Freiland angebaut.

Zubereitungs- und Frischetipps

SalaVerde® schmeckt köstlich mild und frisch. Da wir nur das Herz des Salats verwenden, ist er besonders zart. Er eignet sich hervorragend zur Zubereitung des klassischen „Bunten Salats“. Je frischer die Salatköpfe sind, desto höher ist ihr Vitamingehalt. Waschen Sie den SalaVerde® gründlich, aber nicht zu lange, unter kaltem, fließendem Wasser. Aufgrund seiner geschlossenen Kopfform kommt er meist bereits sehr „sauber“ vom Feld. Getrocknet wird der Salat am besten in einer Salatschleuder. Erst dann zerkleinern Sie den Salat und bereiten ihn zu, so bleiben die Vitamine besser erhalten.

 

Radicchio

Radicchio

Radicchio ist ein typischer „italienischer“ Salat. Die intensive rote Farbe bringt Abwechslung in jeden Mischsalat. Da stört es nicht, dass dieser Salat von Natur aus eher bitter ist. Die Bitterstoffe regen den Appetit an und steigern darüber hinaus das Wohlbefinden.

Anbau und Ernte

Wir bauen zwei Typen von Radicchio an: Den runden Typ „Chioggia“ sowie den schlanken Typ „Treviso“. Beide Typen zeichnen sich durch die tiefrote Farbe aus. Radicchio reagiert sehr empfindlich auf extreme Witterungsbedingungen, ausgeglichenes Klima trägt nachhaltig zur Anbausicherheit bei.

Zubereitungs- und Frischetipps

Waschen Sie die Blätter gründlich, aber nicht zu lange – am besten im stehenden Wasser. Man sollte nicht den Fehler machen, die Bitterstoffe durch langes Wässern der Salatblätter auszulaugen, denn dabei werden auch die wertvollen Vitamine mit fortgeschwemmt. Besser ist es, gegen die Bitterkeit geschmackliche Kontrapunkte zu setzen, beispielsweise durch die Zugabe von etwas Zucker ans Dressing.

Eissalat

Eissalat

Der Eisbergsalat wurde vor gut 100 Jahren in Nordamerika gezüchtet. Wahrscheinlich geht sein Name auf die ursprüngliche Transportmethode zurück: Früher wurden die Salatköpfe beim Transport mit großen Eisstücken bedeckt und gekühlt. In den 1980er Jahren wurde er in Deutschland populär. Heute gehört er hier zu Lande zu den beliebtesten Salaten und ist aus deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken.

Anbau und Ernte

Eisbergsalat wird während des gesamten Jahres im Freiland angebaut. Eines der besten Anbaugebiete für Eisbergsalat ist Norddeutschland. Begünstigt durch die Nähe zur Nordsee und die offene Lage nach Westen sind die klimatischen Voraussetzungen für den Anbau optimal. 

Frischetipps

Eisbergsalat hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks, am besten eingewickelt in Folie, bis zu zwei Wochen frisch. Der Eisbergsalat kann im Gegensatz zu anderen Salaten schon früh mit dem Dressing vermengt werden. Dank seiner festen Struktur fällt er nicht so schnell zusammen und bleibt auch so lange knackig.

Kopfsalat

Kopfsalat

Kopfsalat ist der altbekannte Buttersalat. Seine weichen und sehr zarten Blätter machen ihn empfindlich und den Anbau schwierig. Die Züchtung hat darauf reagiert und robuste Sorten hervorgebracht, doch leider ging dieser Fortschritt zu Lasten der ursprünglichen Vorzüge des Salats. Bei uns im Norden wird häufig noch die ursprüngliche, zarte Sorte angebaut. Der gesundheitliche Wert vom Kopfsalat liegt im Gehalt an verschiedenen Vitaminen, am geringen Energiegehalt sowie der anregenden, erfrischenden Wirkung seiner Fruchtsäuren.

Anbau und Ernte

Kopfsalat ist ursprünglich eine sehr empfindliche Salatsorte, insbesondere große Hitze führt schnell zu Verbrennungen auf den Blättern. In Norddeutschland sind die klimatischen Bedingungen ausgeglichen und große Hitze ist eher die Ausnahme. Aus diesem Grund können nach wie vor empfindlichere Sorten angebaut werden, die eher dem ursprünglichen Buttersalat entsprechen. Höchste Sorgfalt bei der Handernte und schnelle Kühlung sorgen für eine ausreichende Haltbarkeit. 

Zubereitungs- und Frischetipps

Je frischer die Salatköpfe sind, desto höher ist ihr Vitamingehalt. Waschen Sie den Kopfsalat gründlich, aber nicht zu lange, unter kaltem, fließendem Wasser. Getrocknet wird der Salat am besten in einer Salatschleuder. Erst dann zerkleinern Sie den Salat und bereiten ihn zu, so bleiben die Vitamine besser erhalten.