Bedenkliche Studienergebnisse: Kinder werden in ihrem Wunsch nach gesunder Ernährung zuhause nur wenig unterstützt

11September
Die Initiative „Deutschland – Mein Garten.“ hat im Auftrag der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e. V. im Sommer 2014 eine repräsentative Umfrage unter Kindern und jungen Erwachsenen im Alter von 10 bis 25 Jahren durchgeführt. Die vom Meinungsforschungsinstitut mafo.de durchgeführte Studie „Raus aufs Land“ fördert teils bedenkliche Ergebnisse zum Ernährungsverhalten von jungen Menschen in Deutschland zutage. Befragt wurden rund 1300 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 25 Jahren.

Fast 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen geben an, gerne Obst und Gemüse zu essen. Allerdings werden sie in ihrem Wunsch danach zu Hause kaum unterstützt: 70 Prozent der Kinder essen nicht täglich selbst zubereitete Speisen aus Obst und Gemüse. Jedes vierte Kind in der Altersgruppe der zehn- bis 13-Jährigen bekommt nur an ein oder zwei Tagen in der Woche etwas Selbstgekochtes.

 

Gesundes Frühstück, was ist das?

Auch ein gesunder Pausensnack ist noch lange keine Selbstverständlichkeit für die junge Generation: 25 Prozent der Befragten essen in der Pause entweder Süßigkeiten oder gar nichts, bei den 18- bis 25-Jährigen verzehren sogar mehr als 30 Prozent nichts Gesundes. Während bei den Mädchen immerhin noch 51 Prozent zu Obst oder Gemüse greifen, tun das bei den Jungen nur 39 Prozent.

 

Mirabellen und Kürbis sind vielen unbekannt 

Obwohl immer mehr Kinder und Jugendliche ihr Wissen über Obst und Gemüse aus dem Internet (28%) beziehen, sind bestimmte Obst- und Gemüsesorten, die überall in Deutschland erhältlich sind, unbekannt: So hat ein Viertel der zehn- bis 17-Jährigen noch nie Kürbis und Mirabellen gegessen. Rund ein Drittel der jungen Erwachsenen kennt den typischen Geschmack von Fenchel nicht.

 

Am beliebtesten sind Erdbeeren 

Klar an der Spitze der beliebtesten Obstsorten landeten bei den jungen Konsumenten die Erdbeeren (43%). Allerdings glaubt nahezu jedes zehnte Kind, dass sie unter der Erde wachsen. Ebenfalls gerne gegessen werden Äpfel (19%) und Himbeeren (10%). Beim Gemüse liegen Gurken (17%), dicht gefolgt von den Tomaten (15%) an der Spitze. Platz drei der beliebtesten Gemüsesorten halten die Möhren (10%).

 

Über die Studie „Raus auf’s Land“

Mit der Studie „Raus auf’s Land“ zeigt die Initiative „Deutschland – Mein Garten.“, wie wichtig es ist, über deutsches Obst und Gemüse und seine Zubereitungsmöglichkeiten aufzuklären – insbesondere, weil nur der Hälfte aller Befragten Wissen über gesunde Ernährung in der Schule vermittelt wird.

Diese Infografik können Sie unter diesem Link http://bit.ly/1tvuxCB als druckfähiges Bildmaterial oder als Online-Version herunterladen.


Mehr Informationen zu Warenkunde sowie einfache und leckere Rezepte rund um Obst und Gemüse finden sich auf der Website http://www.deutsches-obst-und-gemuese.de/


  

Über „Deutschland – Mein Garten.“

„Deutschland – Mein Garten.“ ist eine Verbraucherkampagne, die über die vielen Frische-, Qualitäts- und Umweltvorteile von Obst und Gemüse aus Deutschland informiert. Ziel ist es, Verbrauchern die heimischen Produkte, deren Saison und ihre Vorzüge näher zu bringen. Initiator der Kampagne ist die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e. V. (BVEO).

 

Über die BVEO

Die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e. V. (BVEO) ist ein Zusammenschluss von 40 Mitgliedern (30 Erzeugerorganisationen und zehn Einzelunternehmen) der deutschen Obst- und Gemüsebranche. Der Verband vertritt die politischen Interessen seiner Mitglieder, organisiert Messe- und Kongressauftritte und steuert PR- sowie Marketingmaßnahmen.